Kürzlich durfte ich Herrn Alfons Schramer fragen, was er von meiner Formel „Macht durch Verantwortung“ hält und wie in diesem Zusammenhang in seinem Unternehmen zusammengearbeitet wird.

Qualität über alles – beim Kaffee und allen Prozessen

Bereits 1997 gründete der UnternehmeR seine Firma. Anfangs bestand sie aus einer Gastronomie-Einheit im Zentrum Triers. Hier konnte man (selbst genossen) hervorragenden Kaffee trinken und wurde auch sonst verwöhnt. Schnell setzte sich die Erkenntnis durch, dass Qualität und Fairness rund um seine große Leidenschaft den Kaffee, nicht ohne die Integration weiterer Prozesse „von der Bohne bis in die Tasse“ möglich waren.
Um die lange Erfolgsgeschichte abzukürzen: Heute werden auf einer eigenen Farm in Kolumbien eigener Kaffee kultiviert, von zahlreichen Partnern in verschiedenen Ländern zu fairen Preisen nur erstklassige Rohwaren bezogen und in der Firmenzentrale in Echternach (Luxemburg) alle übrigen Schritte bis zum fertigen Kaffee und mehr erledigt.
Nur so kann eine einzigartige und bereits vielfach preisgekrönte Qualität erzeugt werden.

Viele weitere spannende Details finden sich auf der Homepage des Unternehmens.

Umsetzung des X-Faktors: Macht durch Verantwortung

Anhand meines UnternehmeR-Fragebogens wurden die verschiedenen Aspekte der Zusammenarbeit im Unternehmen angesprochen.
Auch Herr Schramer bestätigte, dass es noch immer viele Möglichkeiten gibt, unabhängig vom gesellschaftlichen Kontext, die gemeinsame Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen fair zu organisieren. Dazu gehört ein klares Bekenntnis zum Wert jedes Einzelnen, der sich im Rahmen klarer Spielregeln einbringen und weiterentwickeln kann.

Durch klare Prozessstrukturen ergibt sich Orientierung und die Energien können gebündelt werden. Auch wenn es nicht immer einfach ist, bei Allen die gleichen Spielregeln durchzusetzen, gibt es ein gemeinsames Fundament an Wertvorstellungen. Dabei trägt jeder einzelne Prozessschritt seinen Teil zum obersten Ziel „Qualität“ bei. Das beginnt bereits beim Einkauf entsprechender Rohwaren, die vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes „Handverlesen“ werden. Nur so kann aus einem exzellenten Ausgangsprodukt ein weit über dem Standard liegendes Endprodukt hergestellt werden. Jeder Beteiligte kennt dabei seine Aufgaben und bringt sein Wissen und seine Fähigkeiten dabei ein.

Die Digitalisierung wird genutzt, um neue Möglichkeiten und noch mehr Transparenz zu schaffen. Mondo del caffè nutzt fortschrittliche, Transparenz  generierende Plattformen. Sehr innovativ und neu ist die Lebensmittel-Nachverfolgungs- Plattform namens YOY. Dabei wird das Neue nicht nur genutzt um die Zusammenarbeit der Generationen zu verbessern, es hat sich gezeigt, dass auch die „Älteren“ dabei wichtige Impulse setzen können.

Auch in diesem Bereich kommt im Betrieb ganz klar Macht von „Machen“. Jeder ist aufgefordert etwas anzustoßen, Prozesse zu verbessern und weiterzudenken. Dabei auch ganz klar Verantwortung für Ergebnisse zu übernehmen ist nicht immer einfach.

Der aktuell in vielen Firmen spürbare Fachkräftemangel kann bisher durch eine niedrige Fluktuation und das stete Bemühen neue MitarbeiterInnen auszubilden im Griff gehalten werden, bleibt aber eine Herausforderung.

Es wird sich zeigen, wie die neue Generation mit den Herausforderungen in Zukunft umgehen wird. In jedem Fall bleibt ein gemeinsames Ziel: Unbedingte Qualität und Fairness bei allen Schritten – von der Pflanze bis zur Tasse Kaffee!

Wir wünschen dem Unternehmen und seinen UnternehmeRn weiterhin viel Erfolg!

Nicht zu vergessen

Kaffeemühlensammlung

Die Sammlung von wunderschönen Kaffeemühlen (siehe auch Titelbild) und anderen Gerätschaften zeugt von der wahren Leidenschaft und sollte immer einen Platz finden, oder? 😉

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